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Karl J. Wargan

Im schönsten Herbstmonat wurde ich in Tegernsee (Oberbayern) geboren, das war 1950. Aufgewachsen bin ich in München.
Meine berufliche Zukunft sah ich als Kfz-Elektriker, ich erlernte diesen Beruf.

Nebenbei machte ich etwas Musik, meist im Fasching.
Dabei lernte ich manche Menschen kennen, die mir ihren Liebeskummer und andere Probleme erzählten. Manchen konnte ich helfen, vielen zumindest einen guten Rat geben. Dabei merkte ich, dass ich gern mit Menschen zusammen bin.Dass es mir liegt „zu helfen“

Zu Beginn meiner Wehrpflicht setzte ich alles daran, in den Sanitätsdienst eingeteilt zu werden.
Das gelang mir auch, weil ich überzeugen konnte.
Während meiner Dienstzeit jobbte ich an manchen Wochenenden in einem Krankenhaus,.
Einer sogenannten Sterbeklinik, weil viele der Patienten auf ihren Tod warteten. Nicht nur einem konnte ich ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

In einer meiner damaligen Stammdiscos wurde ich gebeten, als Kellner auszuhelfen.
Wieder war ich mit Menschen zusammen. Es kam vor, dass sich manchmal zwei Kerle nicht grün waren. Dennoch gelang es mir oft, eine körperliche Auseinandersetzung zu verhindern.

Zu der Zeit bekam ich ab und zu einen „Groschenroman“ zu lesen. In den Umschlägen waren viele Werbeanzeigen, auch eine über „Hypnose lernen“. Hypnose kannte ich nur von manchen Filmen.
Ich dachte mir, dass es leicht sein müsste, mittels Hypnose streitlustige Gäste friedfertiger zu machen.
Ich kaufte mir eine „Hypnose-lernen-Lektüre“ und las sie. Das Resultat war ernüchternd. Mir ist nur eines in Erinnerung: Sie müssen „das“ beachten, weil sonst „dies“ passieren kann. Diese Anleitung war wenig lehrreich! Ich entsorgte diese Hypnoseanleitung. Andere Hypnosebücher waren mir damals nicht bekannt.
Zu Ende des 1970er Jahrzehnts bekam ich ein Buch über Die Macht Ihres Unterbewusstseins von Joseph Murphy zu lesen.
Zuerst konnte ich es nicht glauben, was alles möglich sei. Einiges, was Joseph Murphy beschrieb, konnte ich anwenden.

Seit meiner Jugend hatte ich erhebliche Probleme mit einer chronischen Sehnenscheidenentzündung.
Nach drei erfolglosen Operationen lernte ich 1981 in München eine frisch pensionierte Ärztin kennen, welche schon damals mit Hypnose und alternativen Heilmethoden praktizierte.
Durch Hilfe dieser Ärztin erlernte ich die Hypnose, und sie richtig einzusetzen, und meine Sehnenscheidenentzündung durch Anwendung der Selbsthypnose erfolgreich zu beheben.
Ich erlernte die unterschiedlichsten Hypnosetechniken und bekam eine gute Wissensbasis!

Im Jahr 1982 begann ich die Hypnose beruflich auszuüben.
Bei Gesprächen mit einem ehemaligen Sportjournalisten einer großen Zeitung, erfuhr ich über die Anwendung der Hypnose und Motivation im sportlichen Bereich in den ehemaligen Ostblockstaaten.
Während einem mehrmonatigen Aufenthalt 1990 in Ungarn informierte ich mich darüber. 1992-1993 sammelte ich auch Erfahrungen in Italien.
Auch Heute noch bilde ich mich in Hypnose, Selbsthypnose und Motivation weiter.
Diese Erfahrungen bringe ich in meine Arbeit mit ein.